- Wasteer-Lösungen kommen jetzt in 46 thermischen Abfallverwertungsanlagen in 13 Ländern zum Einsatz
- Wasteer ernennt Julius Trunk zum Chief Operating Officer
- Wasteer baut Präsenz in Italien weiter aus, befördert Cecilia Giunta zu Country Manager Italy
- Mit dem neuen Softwaremodul Waste Check für Smartphones und Tablets spricht das Unternehmen jetzt zum Beispiel auch Vorsortierer oder Recyclinghöfe an
Berlin, 01. Oktober 2026 – Das Berliner Abfallwirtschaftsunternehmen Wasteer richtet sich für die nächste Wachstumsphase aus. Nach drei Jahren am Markt stellt das Unternehmen die Weichen, um seine internationale Expansion weiter voranzutreiben, seine operative Struktur skalierbar aufzustellen und zusätzliche Produktangebote zu entwickeln. Im Zuge dessen wird Julius Trunk die neu geschaffene Rolle des Chief Operating Officer (COO) übernehmen. Parallel baut Wasteer seine Präsenz im italienischen Markt aus und befördert Cecilia Giunta zur Country Manager Italy. Mit dem Waste Check erweitert das Unternehmen außerdem seine Produktpalette um eine Objekterkennungssoftware für den mobilen Einsatz mit dem Smartphone und spricht damit zusätzliche Zielgruppen wie Außendienstmitarbeiter, Vorsortierer, Recyclinghöfe und Entsorgungsbetriebe an.
Benedict von Spankeren zu Reventlow, CEO von Wasteer, sieht in der umfassenden organisatorischen Erweiterung einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Unternehmens: „In den drei Jahren, in denen wir am Markt aktiv sind, konnten wir stark wachsen und haben uns schnell etabliert. Jetzt geht es darum, auf der erfolgreichen Grundlage aufzubauen und diese Wachstumsdynamik langfristig tragfähig zu machen. Wir sehen den Schlüssel in skalierbaren Prozessen, starker grenzübergreifender Kundenbetreuung und einer Produktentwicklung, die neue Märkte und Kundengruppen erschließt.“
Die KI-gestützte Software und Kameratechnik von Wasteer kommt derzeit in 46 thermischen Abfallverwertungsanlagen in 13 Ländern zum Einsatz, die meisten davon in Europa. Zum Portfolio gehören allerdings schon heute auch zwei Anlagen in Australien. Das Unternehmen bietet mit seiner modularen Technologie unter anderem die Möglichkeit, Objekte in der Abfallverwertung zu erkennen, das Bunkermanagement effizienter zu gestalten und datenbasierte strategische Entscheidungen zu treffen. Insgesamt wertet das Unternehmen im Jahr mehr als 17 Millionen Tonnen an Abfällen aus – das entspricht rund 17 Prozent des gesamten in europäischen Energy-from-Waste-Anlagen verarbeiteten Abfallstroms.
COO soll Strukturen für Skalierbarkeit schaffen
Bis 2030 will Wasteer allein in Europa mehr als 100 Anlagen unterstützen und parallel auf allen Kontinenten vertreten sein. Das Wachstum soll auf drei Ebenen entstehen: durch den weiteren Ausbau des bestehenden Geschäfts in europäischen Energy-from-Waste-Anlagen, durch geografische Expansion in zusätzliche internationale Märkte und durch neue Produktangebote wie das Softwaremodul Waste Check.
„Wasteer ist über die Phase hinausgewachsen, in der es vor allem darum ging, eine Vision zu verkaufen. Wir haben heute ein Produkt, das Kunden überzeugt und im Markt immer stärker nachgefragt wird“, erklärt Trunk mit Blick auf seine neue Rolle als COO von Wasteer. „Jetzt müssen Produkt, Prozesse und Kundenbetreuung in gleicher Weise mitwachsen. Die Ambition muss sein, neue Module zu schaffen und neue Märkte zu erschließen, ohne dabei Kompromisse bei der Operational Excellence zu machen.“
Trunk bringt reichlich Erfahrung aus Digitalprojekten in der Abfallwirtschaft mit. In den vergangenen Jahren hatte er im engen Austausch mit verschiedenen Stakeholdern der Branche Projekte verantwortet, die mithilfe von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz Effizienzen in der Abfallwirtschaft heben. Bei Wasteer soll er dieses Branchenwissen nutzen, um interne Strukturen weiterzuentwickeln, Customer-Success-Prozesse zu standardisieren und das Partnermanagement auf weiteres Wachstum vorzubereiten.
Stärkere Präsenz in Italien
Als einer der ersten Schritte für die weitere Expansion in Europa baut Wasteer seine Präsenz in Italien aus. Dort arbeitet das Unternehmen beispielsweise schon seit 2024 mit A2A, einem bedeutenden italienischen Energieversorger, zusammen. Für diese Anlagen, die Anlagen weiterer Kunden und für Interessenten aus Italien wird Cecilia Giunta künftig als Country Manager Italy und dezidierte, italienischsprachige Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Damit stärkt Wasteer seine lokale Betreuung in einem Markt, der für die weitere internationale Expansion des Unternehmens eine wichtige Rolle spielt.
Mobile Objekterkennung erweitert die Zielgruppe
Neben der Expansion sowohl in Europa als auch nach Asien und in die USA erweitert Wasteer auch seine Produktpalette. Mit dem Waste Check hat das Unternehmen jetzt eine webbasierte Anwendung geschaffen, die es Fachkräften erlaubt, mit einem gewöhnlichen Smartphone oder Tablet auf die Daten und die Auswertungsalgorithmen von Wasteer zuzugreifen. Damit können Kundengruppen wie zum Beispiel Vorsortierer oder Recyclinghöfe flexibel Abfallmengen auf LKW, in Containern oder auf dem Hof mit einem einfachen Smartphone-Foto auswerten, ohne dass dafür Kameras installiert werden müssen. Erste Kunden nutzen die Technologie bereits.
„Der Waste Check ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir Wachstum verstehen“, sagt Trunk. „Nachdem wir bisher in der thermischen Abfallverwertung viel Erfahrung sammeln konnten, nehmen wir jetzt neue Teile der Lieferkette in den Blick und bieten unsere Lösungen beispielsweise auch Vorsortierern oder Recyclinghöfen an. Auf diese Weise entwickeln wir uns stetig und dynamisch weiter: organisatorisch, geografisch und technologisch. Genau an dieser Schnittstelle möchte ich gemeinsam mit dem Team Impact schaffen.“
Über Wasteer
Wasteer ist ein Berliner Technologieunternehmen für die Abfallwirtschaft. Das Unternehmen entwickelt basierend auf KI-gestützter Software und moderner Kameratechnik digitale Lösungen, mit denen Entsorgungsprozesse transparenter, effizienter und zukunftsfähig werden – von der Datenerfassung bis zur strategischen Entscheidungsgrundlage. Ziel ist es, Anlagenbetreiber und -teams dabei zu unterstützen, Stoffströme besser zu verstehen, Ressourcen gezielter einzusetzen und regulatorische Anforderungen sicher zu erfüllen. Wasteer versteht sich als Partner der Branche und arbeitet daran, die Abfallwirtschaft systematisch weiterzuentwickeln – datenbasiert, praxisnah und mit klarem Blick auf die Herausforderungen von morgen.
Das Unternehmen wird von CEO Benedict von Spankeren geführt. Gemeinsam betreuen von Spankeren und sein Team aus rund 20 Personen ein internationales Kundenportfolio mit 46 Anlagen in 13 Ländern.
